Mentale Gesundheit im Studium: Praxisprojekt der Media University in Berlin
Mentale Gesundheit von Studierenden rückt zunehmend in den Fokus von Hochschulen in Deutschland, besonders in dynamischen Metropolen wie Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main. An der Media University of Applied Sciences setzt der Fachbereich Psychologie am Standort Berlin genau hier an: mit einem innovativen Praxisprojekt in Kooperation mit der Fürstenberg Foundation aus Hamburg.
Warum mentale Gesundheit im Studium so wichtig ist
Der Übergang von der Schule ins Studium bringt tiefgreifende Veränderungen mit sich. Gerade in Großstädten wie Berlin, wo das Leben schnelllebig und anspruchsvoll ist, stehen Studierende vor besonderen Herausforderungen:
– Neue soziale und akademische Strukturen
– Leistungsdruck und Selbstorganisation
– Persönliche Entwicklung und Identitätsfindung
– Umzug und Leben fernab des Elternhauses
Aktuelle Studien zeigen: Rund 800.000 junge Menschen in Deutschland sind von psychischen Erkrankungen betroffen -Tendenz steigend. Gleichzeitig sind viele Beratungsangebote, auch in Städten wie Hamburg oder Berlin, überlastet oder erreichen Studierende nicht ausreichend.
Praxisnahes Lehrprojekt im Fachbereich Psychologie
Im Sommersemester hat die Media University am Campus Berlin das Lehrprojekt „Praxis der Medienpsychologie“ unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Hoffmann gestartet. In enger Zusammenarbeit mit der Fürstenberg Foundation entwickeln Studierende konkrete Lösungen für mehr mentale Gesundheit im Studienalltag.
Initiiert wurde das Projekt von der MU-Studentin Janne Solcher, die sich im Jugendbeirat der Foundation engagiert: ein Beispiel für ein praxisnahes Studium und gesellschaftliche Verantwortung an der Media University.
Projektziele: Unterstützung für Studierende in Berlin und ganz Deutschland
Ziel des Projekts ist es, wissenschaftlich fundierte und gleichzeitig alltagstaugliche Inhalte zu entwickeln, die Studierende gezielt unterstützen, sowohl am Standort Berlin als auch an weiteren Hochschulstandorten wie Köln und Frankfurt.
Die wichtigsten Projektbausteine im Überblick
1. Analyse bestehender Hilfsangebote
Systematische Best-Practice-Analyse von Beratungs- und Unterstützungsangeboten im deutschsprachigen Raum
2. Informationsmaterial für Studierende
Verständliche Inhalte zu Themen wie: Psychische Erkrankungen im Studium Stress, Burnout und Resilienz
Einflussfaktoren auf mentale Gesundheit
3. Multimediale Lerninhalte
Videos und kompakte Guides, z. B.:
Wie erkenne ich psychische Belastungen frühzeitig?
Wie kann ich meine Resilienz im Studium stärken?
4. Orientierung zu BeratungsstellenÜbersicht zu Anlaufstellen in Städten wie Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt
Konkrete Hinweise zu Krisendiensten und Unterstützungsangeboten
5. Handlungsempfehlungen für Hochschulen
Optimierung von Studienbedingungen, z. B.: Ruheräume auf dem Campus, Bewegungs- und Gesundheitsangebote, Sichtbarkeit von Beratungsangeboten
Workshop & Ausblick: Aktive Mitgestaltung durch Studierende
Ein besonderes Highlight:
Studierende der Lehrveranstaltung „Coaching & Moderation“ entwickeln und moderieren eigenständig einen Workshop mit der Fürstenberg-Foundation zum Thema mentale Gesundheit.
Zum Semesterende entsteht ein umfassendes Konzept mit konkreten Maßnahmen und Materialien, das Hochschulen bundesweit als Orientierung dienen kann.
FAQ: Mentale Gesundheit im Studium
Warum ist mentale Gesundheit für Studierende besonders relevant?
Studierende befinden sich in einer Übergangsphase mit vielen Unsicherheiten und neuen Anforderungen, das erhöht das Risiko für psychische Belastungen.
Welche Unterstützung bietet die Media University konkret?
Durch praxisnahe Projekte, Kooperationen mit Organisationen wie der Fürstenberg Foundation und konkrete Informationsangebote werden Studierende aktiv unterstützt.
Gibt es standortspezifische Angebote?
Ja, insbesondere in Großstädten wie Berlin, Köln und Frankfurt profitieren Studierende von lokalen Beratungsstellen und Netzwerken.







