Alumni-Workshops zu globalen Produktionssystemen und transparenter Kommunikation an der Media University

6. März 2026

Praxisnahe Sessions mit Alumna Hina Asghar für Studierende in Design, Medien und Management

Am 4. März 2026 fanden am Campus Berlin der Media University of Applied Sciences zwei praxisorientierte Workshops mit unserer Alumna Hina Asghar statt. Studierende aus verschiedenen Studiengängen, sowie Design-Interessierte aus der ganzen Hauptstadt kamen zusammen, um sich mit globalen Produktionssystemen, Nachhaltigkeit, Design und visueller Kommunikation auseinanderzusetzen.

Mit jeweils 15 bis 20 Teilnehmenden kombinierten die Workshops praktische Übungen mit analytischer und konzeptioneller Arbeit. Ziel war es, aktuelle Fragestellungen aus Design, nachhaltiger Produktion und ethischer Kommunikation praxisnah zu diskutieren. Solche praxisnahen Formate sind ein zentraler Bestandteil der Lehre an der Media University mit ihren Standorten in Berlin, Köln und Frankfurt. Alumni aus der Kreativ-, Design- und Medienbranche bringen regelmäßig ihre beruflichen Erfahrungen in Workshops, Projekte und Gastvorträge ein und ermöglichen Studierenden Einblicke in aktuelle Entwicklungen der internationalen Kreativwirtschaft. Außerdem gibt die Universität ihren Alumni so eine Plattform und einen Makers Space für Präsentationen und Events.

Design, Transparenz & Ethical Communication

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand der Workshop von Hina Asghar zum Thema Produktlabel-Design und transparente Kommunikation in globalen Produktionssystemen. Ausgangspunkt war eine zentrale Frage:
Wie wird Nachhaltigkeit auf Produkten kommuniziert – und warum bleiben viele Nachhaltigkeitsversprechen oft unklar oder schwer überprüfbar?

Beispiele wie: 
– „eco-friendly“
– „ethically made“
– „reduced emissions“

zeigen, dass Nachhaltigkeitsclaims häufig schwer einzuordnen sind, wenn klare Vergleichswerte, messbare Kennzahlen oder überprüfbare Quellen fehlen.

Im Workshop analysierten die Studierenden und Young Professionals bestehende Produktlabels und entwickelten anschließend eigene Ansätze für klarere, verständlichere und verantwortungsvolle Informationsgestaltung. Ziel war es zu untersuchen, wie Design und visuelle Kommunikation zu mehr Transparenz in globalen Lieferketten beitragen können. Dabei diskutierten die Teilnehmenden auch, welche Rolle Design, Datenvisualisierung und Kommunikation in Zukunft bei der Vermittlung komplexer Nachhaltigkeitsinformationen spielen können.

Fotografie-Workshop: Globale Zusammenhänge sichtbar machen

Der Workshop „Porträts mit recycelten Requisiten“ unter der Leitung von Anna Martynenko lud die Teilnehmer dazu ein, sich durch kreative Fotografie mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Nach einer kurzen Einführung in die Porträtfotografie und Bildkomposition entwarfen die Teilnehmer ihre eigenen Requisiten aus recycelten Materialien und fotografierten sich gegenseitig mit diesen Objekten. Die Aktivität regte sie dazu an, über Konsum, Ressourcen und globale Verantwortung nachzudenken und diese Ideen visuell auszudrücken. Die Sitzung endete mit einer Präsentation der Porträts und einer kurzen Reflexion, in der die Teilnehmer über die Bedeutung ihrer Objekte und die weiterreichenden globalen Auswirkungen im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit diskutierten.