Ein Wochenende voller Hands-on-Innovation: Der Service Design Jam an der Media University Berlin
Letztes Wochenende kamen Teilnehmende aus unterschiedlichsten Hintergründen an der Media University Berlin zusammen – für zwei Tage voller Straßeninterviews, Prototyping und Storytelling. Ein Wochenende, das gezeigt hat, wie Lernen aussehen kann, wenn es den Hörsaal hinter sich lässt. Dank einer Kooperation zwischen dem Service Design Jam Berlin und Media University Professorin Jenny Bergström konnten Studierende Tickets für einen der renommiertesten Design-Jam-Formate Berlins gewinnen.
Wie die Kooperation entstand
Der Service Design Jam Berlin ist kein Hochschulformat – er ist eine eigenständige Veranstaltung der globalen Service Design Jam Community, die jedes Jahr in Städten weltweit stattfindet. Dass Media University Studierende dabei waren, ist das Verdienst von Professorin Jenny Bergström, die die Kooperation initiierte und es Studierenden ermöglichte, Tickets zu gewinnen. Eine Brücke zwischen Hochschule und der echten Berliner Design-Szene.
Ein Wochenende, das auf Berlins Straßen begann
Ob erfahrene Designer:in oder einfach neugierig – der Jam begrüßte alle. In einer diversen Community arbeiteten die Teilnehmenden in gemischten Teams zusammen, begleitet von erfahrenen Expert:innen-Coaches. Der Ansatz war konsequent menschenzentriert: designing with people at the centre.
Teams definierten ihre eigene Fragestellung – und gingen dann raus. In die Berliner Kieze, auf die Straßen, in die Stadt. Dort führten sie Interviews mit echten Menschen. Die Erkenntnisse aus diesen Gesprächen flossen direkt in Ideation, Prototyping und Testing ein.
Die Themen dieser Runde
In dieser Runde arbeiteten die Teams an Challenges, die sich mitten im Zeitgeist bewegen:
- Zugehörigkeit im urbanen Raum
- Digitaler Overload im Alltag
- Verlässliche Quellen im Netz
- Echte menschliche Verbindungen
Themen, die keine abstrakten Fallstudien sind – sondern Fragen, die Berliner:innen täglich beschäftigen. Genau deshalb funktioniert der Street-Research-Ansatz des Jams so gut: Die Antworten lagen buchstäblich auf der Straße.
Schnell, lebendig, unvergesslich
Der Jam war ein schnelles, lebendiges und energetisierendes Erlebnis. Kein Raum für Overthinking – stattdessen: Ideen in Handlungen verwandeln, Netzwerke knüpfen, Innovation entfachen. Zwischen den intensiven Arbeitsphasen lieferten Expert:innen inspirierende Vorträge, und energetisierende wie achtsame Aktivitäten sorgten dafür, dass Fokus und Kreativität bis zum Schluss erhalten blieben.
Das Finale: Storytelling statt Folien
Alle Teams präsentierten ihre Konzepte nicht als klassische Präsentation, sondern als gespielte Demo – mit dem Fokus auf Storytelling. Ein Abschluss, der so authentisch war wie der gesamte Prozess: geerdet in echten Erkenntnissen, präsentiert mit echter Überzeugung.
Was das für ein Studium an der Media University bedeutet
Dieser Design Jam war kein Pflichtformat, kein Seminar, kein organisierter Ausflug. Er war eine echte Veranstaltung der Berliner Design-Community – und unsere Studierenden waren eingeladen, daran teilzunehmen. Das ist kein Zufall, sondern Teil eines Verständnisses von Hochschulbildung, das über den Campus hinausdenkt: vernetzt mit der Stadt, vernetzt mit der Praxis, vernetzt mit Menschen, die Design leben.







